Heilige Priester


20. Oktober 1975
Mons. Ottavio MICHELINI
„Es gibt drei (3) Arten von Priestern:
– – -> HEILIGE Priester, wahrhaft gute Priester, die in Vereinigung mit MIR MEIN Göttliches Leben leben.
Sie sind von der Weisheit erleuchtet und in ihrem seelsorglichen Wirken vom HEILIGEN GEIST geführt. Sie gehorchen MEINEN, vom Stellvertreter auf Erden, dem Papst übermittelten Lehren.
Sie sind beseelt und belebt von der Liebe, dem reinigenden, erleuchtenden und wärmenden Feuer, das sie verwandelt und mit MIR vereinigt, wie ICH mit dem VATER vereinigt bin. Sie erfüllen ihr priesterliches Amt mit größter  Aufmerksamkeit und führen MIR durch Gebet, Opfer und Leiden Seelen zu. Sie sind MEINEM Erbarmungsvollen Herzen teuer, und ebenso auch MEINER und Eurer
Mutter. Sie sind Gegenstand MEINER Liebe.
Wegen ihrer tiefen Demut schaue ICH mit Wohlgefallen auf sie, ICH, das WORT GOTTES, der VATER und der HEILIGE GEIST.
Durch sie und ihre Frömmigkeit sind die Menschen von vielen Übeln verschont geblieben; sie sind MEINES Schutzes sicher. Ein Platz und eine Krone erwarten sie im Himmel.
– – -> VERUNSICHERTE Priester: Zur zweiten Art gehören die verunsicherten, die verirrten Priester.
Ihnen liegen die weltlichen Interessen mehr am Herzen als die Interessen GOTTES. Es sind ihrer viele, MEIN Sohn.
Sie haben Zeit für alles, für ihre menschlichen Beziehungen, für Zerstreuungen, für Lektüre, die ihrer Seele schadet und die Schatten vermehrt. Ihr leben ist kein Leben der Vereinigung mit GOTT.
Es fehlt ihnen die Gabe der Weisheit. Sie sehen nicht und verstehen nicht; kurz, sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Ihr nur äußerliches Tun führt zu einem Leben ohne wahre Seele, ohne Gnade.
Viele von ihnen sind ihrer Berufung untreu geworden. Zu viele werden ihr Amt aufgeben, im eigentlichen Sinn abfallen zur Stunde der Gerechtigkeit, die nicht mehr fern ist. Viele werden zu dieser Stunde ihre Judasgesinnung vor der Welt offenbaren. ICH habe gesagt: Vor der Welt, weil ICH sie von jeher kenne. Aber ICH liebe sie trotzdem, ICH will ihre Bekehrung.
Der VATER wartet auf sie. ER hat nur den einen Wunsch, einem jeden zu sagen: „Komm, MEIN Sohn, alles ist vergessen, alle Schlacken deiner Seele sind von MEINER LIEBE verzehrt!“
Aber weil ICH dich liebe, kann ICH dir nicht verbergen, welch furchtbare Verantwortung die Seele trägt, die GOTT widersteht, DER sie erwartet und so sehr liebt, dass ER ständig SEIN Kostbares Blut für sie vergießt.
Der Kranke, der den Arzt und die Arznei zurückweist, geht dem Tod entgegen. Darum wollte ICH mit allen Mitteln zu dir kommen, nicht zuletzt mit diesem Aufruf zur Bekehrung, bevor es zu spät ist.
Das Werkzeug, dessen ICH MICH bediene, soll allen mit lauter Stimme zurufen: „Bekehrt euch zum HERRN, Euerm GOTT, bekehrt euch, bevor es zu spät ist!“ Ich wiederholoe: Die Stunde der Barnherzigkeit weicht der Stunde der Gerechtigkeit! Ereifert euch nicht gegen MEIN Drängen; sagt nicht, das sei eine langweilige Wiederholung.
ICH bin Euer GOTT, euer VATER, euer BRUDER, euer ERLÖSER. Nur die Liebe drängt MICH, euch zu bitten, euch anzuflehen: Bekehrt euch, bevor es zu spät ist, sonst geht ihr zugrunde.
„DEUS non irridetur!“ (= „GOTT läßt SEINER nicht spotten“). Es ist eine List eures Feindes. Satan will euch glauben machen. es gäbe keine Göttliche Gerechtigkeit. Doch in MIR sind Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in gleichem Maß …

Das Gift Satans

– – -> Die dritte Art bilden jene Priester, die sich selbst für gut erklären. Sie leben als wären sie gut, aber über ihnen liegt ein Schleier der Überheblichkeit, der sie unfähig macht, ihre wahre innere Wirklichkeit zu erkennen, die oft den Menschen, nicht aber MIR entgehen kann.
Es fehlt ihnen an wahrer, aufrichtiger Demut, an kindlicher, einfacher Demut. Ihnen offenbart MEIN VATER nichts.
Ihre Bekehrung ist schwierig; ihr Hochmut ist raffiniert, überdeckt von Demut. Aber unter dieser scheinbaren Demut liegt das Gift Satans, so wie sich bei gewissen kostbar scheinenden Schmuckstücken unter ihrem Goldanstrich gewöhnliches Metall verbirgt.
Sie glauben nur an sich selbst, begehren auf und ertragen es schlecht, wenn jemand etwas weiter sieht als sie.
Satan stellt MEINEN Priestern seine Fallen auf verschiedene Weise. Man muß auch für diese Priester beten und leiden, ja ihre Bekehrung ist schwierig.
Genug jetzt, MEIN Sohn!egne dich, und zusammen mit MIR segnen dich MEINE Mutter und der Heilige Josef.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“
mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978

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