Grüß GOTT!


Willkommen und Grüß GOTT,

allen, die an diesen Offenbarungen an den italienischen Priester Mons. Ottavio MICHELINI Interesse haben.

Möge der HEILIGE GEIST dazu verhelfen, dass  – mit der Unterstützung des regelmäßigen Gebetes für die Priester – möglichst viele Priester dem Ideal des „Alter Christus“  entsprechen.

Dazu beten wir regelmäßig und immer wieder:

O HERR, gib uns Heilige Priester, Heilige Ordensleute und Heilige Laien, die sich mit ganzer Kraft für Dein Reic h in Deiner Kirche einsetzen.

O Zärtlicher VATER im Himmel, im Namen unseres HERRN JESUS CHRISTUS,  flehen wir DICH an, erhöre unsere Bitten!  Amen.

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Beharrliche Ausdauer


9. Mai 1977

Schreibe, mein Bruder, ich bin Don Orione.
Dem ständig auf Granit fallenden Wassertropfen gelingt es, diesen auszuhöhlen, aber was ist schon ein kleiner Wassertropfen? Welche Kraft besitzt er, um ein solches Werk zu vollbringen? Der Wassertropfen braucht dazu nur Zeit; so bist auch du angewiesen auf die Beharrlichkeit.
Beharrlichkeit im Guten ist nötig! Das menschliche Geschöpf hat das natürliche Gleichgewicht, in dem es erschaffen wurde, zerstört und ist durch die Erbsünde Gegenstand beständiger Veränderungen des Verhaltens und unaufhörlicher Verwandlungen des Temperaments geworden. Es gleicht dem Wind, der bald aus Osten, bald aus Westen weht. Dieser menschlichen, zerbrechlichen, wandelbaren Natur muss ein Element der Festigung des Gleichgewichtes eingefügt werden, sonst vermag sie nichts Gutes hervorzubringen, sondern nur wilde bittere Früchte. Dieses höhere, sichernde Element ist die göttliche Gnade; sie enthält das überaus wichtige Geschenk der Beharrlichkeit, eine wesentliche Gabe, ohne die das ewige Heil in Frage steht.
Die Kenntnis des Guten, der Wille zum Guten, der Wunsch danach genügen nicht, die Beharrlichkeit im Guten ist nötig. Wie viele sind nach ihren ersten Schritten auf dem Weg zur Vollkommenheit stehengeblieben? Wie viele sind auf halbem Weg ausgeglitten? Wie viele waren nicht imstande, dem Endziel nahe weiterzuschreiten und haben damit ihre Verzichte, ihre Opfer, ihre Leiden aufs Spiel gesetzt oder alles verloren, weil sie nicht auszuharren vermochten?

Höllisches Spiel

Warum, Don Ottavio, diese Ausführungen über die Beharrlichkeit? Wenn du beobachtest, was in der Kirche heute vorgeht, kannst du dir mühelos Rechenschaft geben, was ihr mangelt, denn die Unbeständigkeit und Oberflächlichkeit dieser Generation ist größer denn je. Weil die Menschen, mit Ausnahme einer kleinen Zahl, nicht in der Gnade Gottes leben, sind sie der Spielball ihrer eigenen Schwäche und des bedrückenden Einflusses des Dämons, dessen finsteren Mächte mit den Seelen ebenso zynisch und grausam umgehen wie die Katze mit der Maus. Die hauptsächlichste Ursache der Unbeständigkeit ist sicher der Verlust der göttlichen Gnade in der Seele der Menschen, und damit fehlt das innere Leben und das Gebet im christlichen Leben. Die Glaubenskrise stammt aus der heidnischen Auffassung des Lebens.
Die erneuerte Kirche wird ein neues Programm zur Heranbildung des christlichen, innerlichen Lebens schaffen und der Festigkeit des Lebens in der Familie und in der Kirche den ihm zukommenden Wert wiedergeben.
Die neuen Gemeinschaften müssen dem Geist der inneren und äußeren Abtötung einen mächtigen Aufschwung ermöglichen. Dieser Geist wird die Seelen und die Gewissen zugänglicher machen und echte Soldaten Christi heranbilden, die für die Kämpfe gegen die Feinde Gottes, der Kirche und der Seelen, gegen die Dämonen, die Leidenschaften und die Welt gefestigt sind.
Jesus hat der Kirche das Sakrament der Firmung verliehen, damit jeder Getaufte ein starker Soldat werde, der sich seiner Rolle als Streiter im großen Heer der Kirche völlig bewusst ist. Das Leben des Soldaten ist ein Leben des Verzichtes, des Opfers und des Kampfes. Sind die Gefirmten unserer Zeit auch dieser Überzeugung? Heilige Menschen, die ihr Leben nicht in echter Sittenstrenge gelebt haben, hat es in der Kirche Gottes nie gegeben und wird es nie geben.

Entweder mit IHM oder gegen IHN

Vieles wird sich in der neuen Kirche ändern müssen und auch geändert werden. Ausgestoßen werden die falschen Propheten, die falschen Lehrmeister, die Auswüchse so vieler Schein-Theologen. Jesus allein ist der wahre, universale Lehrmeister, der mit dem Geheimnis seiner Menschwerdung, seines Leidens und seines Todes den einzigen Weg gewiesen hat, den Hirten, Priester und Gläubige bis zum Ende gehen müssen, wenn sie nicht verlorengehen wollen; entweder mit ihm oder gegen ihn.
In der neuen Kirche kann es niemand wagen, Christus, seine Kirche, sein Evangelium, seine Moral dem falschen Fortschritt der modernen Technik anzupassen. Dieser hat es noch nie verstanden, den Menschen Gerechtigkeit, Liebe und Frieden zu vermitteln; Güter, die sie bedürfen. Man brüstet sich hochmütig und versucht, Gott aus Herz und Sinn des Menschen zu verbannen, um an seine Stelle die Technik zu setzen mit der Behauptung, sie vermöge die Menschen zu befriedigen. Nein, sie müssen sich Gott beugen, dem Schöpfer und Herrn des Universums, dem Heiland und Erlöser, dem Heiligmacher.
Schwerwiegende und fürchterliche Verantwortung der Hierarchie, die, mit Ausnahme weniger heiliger Bischöfe, in menschlicher Weise rechnet und durch einen materiellen, technisch bedingten, scheinbaren Fortschritt befangen ist! So ist auch die wahre Kultur verfallen, die mehr dem Geist als den Dingen gehört.
Don Ottavio, neue Kirche will besagen: kristallene Klarheit der Lehre und der Sitten. Die Läuterung wird das Machwerk des Stolzes, der alles durchsetzt hat, hinwegfegen.
Es segne dich Gott, der Eine und Dreifaltige. Bete, Bruder, und bring deine Mühsale zum Opfer dar, damit der Friede in die Kirche und in die Welt zurückkehrt.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“ mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978
Internet: http://blog.micheliniottavio.de

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Die Sünden der Menschheitsfamilie


12. Januar 1976
Mons. Ottavio MICHELINI
„Das sind die drei großen Sünden der Menschheit:

  • — die Menschheit hat in Adam und Eva gesündigt;
  • — die Menschheit hat mit dem Gottesmord im auserwählten Volk, im Volk Gottes, gesündigt;
  • — die Menschheit sündigt heute mit der Ablehnung Gottes.

Eine ungeheure Undankbarkeit

Die Sünde der Menschheit in Adam und Eva wirft unmittelbar den herrlichen Plan Gottes um und verändert deren Schicksale.
Auf die Ordnung folgt die größte Unordnung; auf die Glückseligkeit des irdischen Paradieses folgt das Unglück; auf das Licht die Finsternis der Unwissenheit; auf die Liebe der Haß; auf das Wohl, für das der Mensch geschaffen ist, das Übel in all seinen Abstufungen. Auf den Frieden folgen Kriege und Gewalttaten. Statt das ewige Leben, das Ziel der Schöpfung, zu erlangen, kann der ewige Tod folgen, die volle Verzweiflung in der Hölle.
Das ist die Erbsünde: Die Antwort auf die Liebe Gottes zur gesamten Menschheit in Adam und Eva.
Eine ungeheure Undankbarkeit ist vom ersten Mann und der ersten Frau begangen worden, denen die notwendige, überreiche Gnade — ganz im Verhältnis zu ihrer außerordentlichen Verantwortung — nicht gemangelt hat.
Gott hat für seinen grenzenlosen Liebesakt eine schreckliche Beleidigung erfahren.

Gerechtigkeit erzeugt Barmherzigkeit

Auf den Widerstand der Menschheit in Adam und Eva antwortet Gott mit Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
In seiner Gerechtigkeit straft er die Sünde in der ganzen Menschheit. Vom Anbeginn bis zum Ende wird der Mensch sein Brot im Schweiß seines Angesichtes essen. Die Gerechtigkeit wird bis zum Ende der Zeit auf der Menschheit lasten.
Aber zugleich bricht die unendliche Barmherzigkeit durch. Nachdem Gott das Bekenntnis der Reue von den Stammeltern erhalten hatte, ließ er die Verzeihung mit dem Versprechen der Erlösung folgen.
Um das große Ereignis der Befreiung der Menschheit aus der Sklaverei der Hölle vorzubereiten, erwählte sich Gott ein Volk, das Auserwählte, das er heilig wollte, das aber trotz des Gnadenregens und der Wunder nicht heilig wurde.
Dieses Volk antwortete auf die Liebe Gottes mit Undank. Gott erweckte Propheten, die mit fester Stimme das Volk an seine Sendung erinnerten.
Die Propheten, die Lautsprecher Gottes, verkünden Gunst, Gnaden und Befreiung. Angesichts des blinden Widerstandes drohten sie auch und kündeten Strafen an, die das Volk schmerzlich erfahren mußte.
In Schmerz und Leid erinnerte es sich der Väter, und von neuem brach die Barmherzigkeit auf. Die Göttliche Gerechtigkeit erzeugt diese Barmherzigkeit, auch wenn die Menschen diese Tatsache nicht verstehen wollen, weil sie in ihrer Ichsucht nicht klar sehen.
Die Zeiten reiften, und der strahlende Morgen der Geburt des Erlösers stieg herauf.
Die Feindseligkeit gegen das menschgewordene Wort wurde von Satan geschürt und vorangetrieben. Satan hatte sich in einen Kampf eingelassen, der heute noch nicht beendet ist, und dieser Kampf entbrannte mit neuer Heftigkeit. Da floh das göttliche Kind ins Exil, um vor dem grausamen, verdorbenen Herodes geschützt zu sein.
Später hetzte Satan die Priester des Tempels und die Großen des jüdischen Volkes auf, die den Gottesmord vollstreckten.
Gott hatte sein Volk unwahrscheinlich tief geliebt, und sein Volk schlug ihn ans Kreuz.

Satan will die Zerstörung der Kirche

Die Menschheit sündigt heute durch die Ablehnung Gottes. Am Kreuz schenkte ich der Menschheit aus meinem geöffneten Herzen die Kirche.
Von diesem Augenblick an taucht ein neuer Plan Satans und seiner Legionen auf.
Er will die Zerstörung der Kirche, meines mystischen Leibes. Er hatte sich schon eingebildet, das Haupt getötet zu haben. Das ist der Krieg, der seit 2000 Jahren andauert.
Die Kirche trat diesen Angriffen nicht immer so entgegen, wie sie es hätte tun sollen. Sie hat in dieser Zeit schmerzvolle Wunden erlitten…
Heute hat Satan viele Trümpfe zu seinen Gunsten vorzuweisen.
Die große Schlacht ist im Gang.
Die einseitige, unverantwortliche Beurteilung der Wirklichkeit nicht weniger Hirten und Priester hat den Feind in seinen hartnäckigen Anstrengungen, die Kirche und ihren Göttlichen Gründer zu vernichten, bestärkt.
Die gegenwärtige Schlacht, die nur Unzurechnungsfähige übersehen können, wird immer wütender und wird sehr viele Opfer aus dem Klerus und den Gläubigen fordern. Die Welt, und besonders Europa, wird in einer Stunde, die ihresgleichen nicht kennt, brennen.
Es wird eine Stunde der Gerechtigkeit, aber auch der Barmherzigkeit sein und der Beginn eines neuen Frühlings des Friedens und der Gerechtigkeit für die Menschheit und die Kirche.
Meine und eure Mutter wird erneut den Kopf Satans zertreten, und der Atheismus wird von der Erde verschwinden.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“
mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978
Internet: http://blog.micheliniottavio.de/   

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Unsagbare Bosheit


2. November 1975

Da Satan GOTT nicht direkt angreifen kann, bekämpft er IHN, indem er seine rachsüchtige Bosheit, die aus Hass, Neid und Eifersucht besteht, gegen den Menschen austobt, um die Leere auszufüllen, die durch die Empörung gegen Gott entstanden ist.
Satan wird Fürst der Finsternis genannt, denn seine grundlegende Absicht besteht im Verdunkeln, im Verfinstern des Gotteslichtes in den Seelen.

  • GOTT ist Licht. ———-> Satan ist Finsternis.
  • GOTT ist Liebe. ———> Satan ist Hass.
  • GOTT ist Demut. ——–> Satan ist Hochmut.

Der Krieg, den Satan dem Menschen aus Hass gegen GOTT erklärt hat, hat jetzt in seiner furchtbaren Wirklichkeit Ausmaße angenommen, die so mächtig und überwältigend sind, dass sich in der Menschheitsgeschichte nichts dergleichen findet.
Dieser größte und schrecklichste Kampf wird bis zum Ende der Zeit dauern, das nicht mehr fern ist; es wird durch den Eingriff meiner und eurer Mutter geschehen.
Sie, die demütige Magd des Herrn, hat durch ihre Demut den Stolz und den Hochmut besiegt und wird Satan endgültig entmachten.
Satan ist Finsternis, deshalb sieht er nicht. Sein verzweifelter Hochmut hindert ihn daran. Dennoch fürchtet er die Niederlage in diesem Kampf, was für ihn Grund beschämender Verdemütigung sein wird, für meine gereinigte Kirche aber Grund für eine Zeit des Friedens. Das wird auch für die heil gewordenen Völker, die heute noch von viel Leid betroffen sind, der Fall sein. Deshalb hat Satan alle eigenen Möglichkeiten und die seiner Legionen eingesetzt. Seine ganze List, alle Verführungskünste seiner verdorbenen, aber mit zahlreichen Gaben der Gewalt, des Geistes und des Willens ausgestatteten Natur richten sich auf das wahnsinnige Vorhaben, das im Augenblick seiner Empörung gegen Gott in ihm aufstieg und ihn ständig mehr beherrscht. Mich, den Gesalbten, das menschgewordene Wort Gottes und meine Kirche zu zerstören, das ist sein verzweifelt angestrebtes und zäh verfolgtes Ziel.

Man schließt die Augen

Doch seine stolze Blindheit hat ihn zu zahlreichen taktischen Fehlern veranlasst; typisch ist eine zu starke Bloßstellung.
Im Allgemeinen gibt man seinen Feinden keine Pläne zu erkennen, denn man weiß, dass dies eine unverzeihliche Dummheit wäre. Satan hingegen hat viele seiner Karten aufgedeckt. Darum hat mein Stellvertreter auf Erden neulich sagen können, dass in der Kirche Vorkommnisse festgestellt werden, die sich menschlich nicht erklären lassen. In ihnen zeigt sich deutlich der Eingriff des Fürsten der Finsternis.
Trotzdem sehen ihn Bischöfe und viele Priester und nahezu die Gesamtheit der Christen nicht. Sie sehen ihn nicht, weil sie die Augen dem Licht verschließen, weil ihr Geist und ihr Herz sich in Dunkelheit befinden.
Als Paul VI. erklärte: «Der Rauch Satans ist in die Kirche eingedrungen», was wollte er damit sagen? Die Ansteckung Satans hat die Kirche mit Hochmut und Stolz befallen.
Ich wiederhole: Satan hat sich in seiner empörten, verzweifelten Vorstellung zum Hauptziel gesetzt, mich, das ewige Wort Gottes, und mit mir natürlich meine Kirche aus dem Angesicht der Erde auszutilgen. Er möchte das Geheimnis der Menschwerdung, die Ursache und Grundlage der Befreiung der Menschheit von seiner Tyrannei, ausmerzen.
Er dachte, mit dem Fall Adams und Evas Gott besiegt zu haben und durch eine vollständig gesicherte Herrschaft über die Kinder der Schuldigen für alle Zeiten zu verfügen. Er war überzeugt, dass er Gott, dem Schöpfer, die Geschöpfe mit List und Täuschung entrissen und seiner eigenen Herrschaft für Zeit und Ewigkeit einverleibt habe.
Doch Gott ist Liebe, und in völliger Übereinstimmung wurde von der göttlichen Dreifaltigkeit das Geheimnis der Erlösung festgelegt. Von daher stammt der unerbittliche Hass Satans gegen Gott und den Menschen.

Gesicherter Sieg

Noch besitzt Satan, da er Finsternis ist, nicht die richtige Schau der Dinge. Er ist überzeugt, den Sieg in der Hand zu haben. Darum wird er nicht ohne dramatisches und schreckliches Aufbäumen von seiner Beute lassen, von der durch seine Bosheit, seinen Hochmut und seine Überheblichkeit angesteckten Menschheit.
Der Schlussakt dieses Krieges wird sich am Ende der Zeit abspielen, der Sieg aber sich erst in einer Kette von Schlachten ergeben. Die gegenwärtige, ständig zunehmende Auseinandersetzung ist die größte nach jener, die vom heiligen Erzengel Michael und seinen Legionen gegen die aufständischen Mächte ausgetragen wurde.
Viele große Schlachten sind im Verlauf der Jahrhunderte geschlagen worden, doch keine ist vergleichbar der gegenwärtigen, in die Nationen und Völker der ganzen Erde einbezogen sind.
Meine bevorzugten Söhne werden mehr als die anderen Ziel und Gegenstand einer grausamen Verfolgung sein. Doch sie sollen sich nicht fürchten, denn in der Stunde der Prüfung bin ich mit ihnen.
Ich, die Weisheit, die Barmherzigkeit, die Liebe und die Allmacht, werde die finsteren Unternehmungen und den verrückten Hochmut Satans und seiner Legionen in einen Triumph meiner geläuterten Kirche umzuwandeln wissen.
Wehe jenen Menschen, mein Sohn, die sich weigern, sich vorzubereiten. Es genügt ein Akt der Demut, um dem Licht zu ermöglichen, in ihre Seelen einzudringen.
Törichte und verhärtete Geschöpfe, die sich versteifen, der Liebe, die sie retten will, sich zu widersetzen! Wissen und begreifen sie nicht, worauf sie verzichten? Wissen und überlegen sie nicht, auf was sie zusteuern? Ja, mein Sohn, wie viel Finsternis hat sich in meiner Kirche ausgebreitet…

Der Materialismus

Der durch Satan entstandene Materialismus, der Gott leugnet und sich an seine Stelle setzt, verspricht den Menschen ein Paradies auf dieser Erde, ein Glück, das sie nicht besitzt und darum nicht geben kann.
Tragische Lüge, listige Falle, an die sich viele Christen und Priester, ja sogar Bischöfe im Namen des Fortschritts klammern. Sie vergessen den Zweck der Schöpfung und der Erlösung!
Darum spricht man nicht mehr vom Jüngsten Gericht, nicht mehr vom wahren Feind des Menschen, der Sünde, mit der Satans Werk sich gleichsetzt. Verantwortlich dafür sind nicht wenige Bischöfe und sehr viele Priester.
Fast alle Christen haben sich verführen lassen und sind vom rechten Weg abgewichen. Jeder einzelne Mensch geht indessen auf die Ewigkeit zu, entweder zur ewigen Freude oder zur ewigen Verdammnis.
Der Mensch ist Beute Satans und steht im Mittelpunkt eines wütenden Kampfes, bei dem Satan den Menschen Gott entreißen will. Gott aber hat nach dem Plan seiner Vorsehung das Ewige Wort auf die Erde gesandt, um den Menschen zu befreien und ihm so die ursprüngliche Größe, Würde und Freiheit zurückzugeben.
Wer hat den Auftrag, den Menschen auf seinem irdischen Pilgerweg zu führen? Meine Kirche! Doch der Fürst der Finsternis hat allmählich seine Ansteckung in meine Kirche hineingetragen, Hochmut und Stolz, und hat damit die Geister verwirrt und die Herzen verhärtet.

Die Kirche gehört mir

Mein Sohn, die Kirche aber gehört mir! Sie ist hervorgegangen aus meinem erbarmungsvollen, geöffneten Herzen.
ICH will meine Kirche als die eine, heilige, reine, die von meiner Lehre strahlt und nicht von Häretikern entzweit ist, sondern in stetem Widerspruch zu ihnen steht. So wird sie nach der baldigen Läuterung sein.
Ich habe, wie ich dir schon sagte, in Leiden und Schmerzen triumphiert, und so wird es mit meiner Kirche geschehen.
Ich habe Stunden der Finsternis gekannt, Gewalt und Verdemütigungen aller Art erfahren. Ich habe sogar gerufen: «Mein Gott, warum hast du mich verlassen? » Diesen Ausruf werden viele meiner Söhne auf dem Höhepunkt ihres Leidens zum Himmel richten.
Und kann Gott, der die Liebe ist, seine Söhne verlassen, die er von Ewigkeit her liebt?
Die Frau wehklagt während der Geburt, doch nachher ist sie glücklich, weil sie ein Kind zur Welt gebracht hat.
Es ist Zeit, dass das in den Schoß der Erde geworfene Samenkorn stirbt, um viele Frucht hervorbringen zu können.
Bald kommt die Stunde, in der meine Kirche in grausamer und unerhörter Verfolgung klagen wird, um wieder als die eine, reine, heilige und unbefleckte daraus hervorzugehen.
Sie wird die Mutter der Völker werden und diese unter ihren Flügeln im Frieden und in der Gerechtigkeit vereinigen. Sie wird die Lehrmeisterin und sichere Führerin für alle Menschen guten Willens sein.
Darum sagte ICH dir: Es muss schnellstens gehandelt werden. ICH will, dass die Bischöfe und Priester sich in Demut, Buße und Gebet vorbereiten. Darin müssen alle einmütig sein. Und man soll nicht vergessen, dass meinem Leiden die Auferstehung folgte.
Ich segne dich, mein Sohn. Opfere mir deine Leiden auf, tröste mein Herz, das verwundet ist von der Härte und Gleichgültigkeit meiner Erlösten, meiner Priester, ja aller, die ich gerufen und geliebt habe wie Brüder und Freunde.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“ mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978

Internet: blog.micheliniottavio.de

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Heilige Priester


20. Oktober 1975
Mons. Ottavio MICHELINI
„Es gibt drei (3) Arten von Priestern:
– – -> HEILIGE Priester, wahrhaft gute Priester, die in Vereinigung mit MIR MEIN Göttliches Leben leben.
Sie sind von der Weisheit erleuchtet und in ihrem seelsorglichen Wirken vom HEILIGEN GEIST geführt. Sie gehorchen MEINEN, vom Stellvertreter auf Erden, dem Papst übermittelten Lehren.
Sie sind beseelt und belebt von der Liebe, dem reinigenden, erleuchtenden und wärmenden Feuer, das sie verwandelt und mit MIR vereinigt, wie ICH mit dem VATER vereinigt bin. Sie erfüllen ihr priesterliches Amt mit größter  Aufmerksamkeit und führen MIR durch Gebet, Opfer und Leiden Seelen zu. Sie sind MEINEM Erbarmungsvollen Herzen teuer, und ebenso auch MEINER und Eurer
Mutter. Sie sind Gegenstand MEINER Liebe.
Wegen ihrer tiefen Demut schaue ICH mit Wohlgefallen auf sie, ICH, das WORT GOTTES, der VATER und der HEILIGE GEIST.
Durch sie und ihre Frömmigkeit sind die Menschen von vielen Übeln verschont geblieben; sie sind MEINES Schutzes sicher. Ein Platz und eine Krone erwarten sie im Himmel.
– – -> VERUNSICHERTE Priester: Zur zweiten Art gehören die verunsicherten, die verirrten Priester.
Ihnen liegen die weltlichen Interessen mehr am Herzen als die Interessen GOTTES. Es sind ihrer viele, MEIN Sohn.
Sie haben Zeit für alles, für ihre menschlichen Beziehungen, für Zerstreuungen, für Lektüre, die ihrer Seele schadet und die Schatten vermehrt. Ihr leben ist kein Leben der Vereinigung mit GOTT.
Es fehlt ihnen die Gabe der Weisheit. Sie sehen nicht und verstehen nicht; kurz, sie haben Ohren und hören nicht, sie haben Augen und sehen nicht. Ihr nur äußerliches Tun führt zu einem Leben ohne wahre Seele, ohne Gnade.
Viele von ihnen sind ihrer Berufung untreu geworden. Zu viele werden ihr Amt aufgeben, im eigentlichen Sinn abfallen zur Stunde der Gerechtigkeit, die nicht mehr fern ist. Viele werden zu dieser Stunde ihre Judasgesinnung vor der Welt offenbaren. ICH habe gesagt: Vor der Welt, weil ICH sie von jeher kenne. Aber ICH liebe sie trotzdem, ICH will ihre Bekehrung.
Der VATER wartet auf sie. ER hat nur den einen Wunsch, einem jeden zu sagen: „Komm, MEIN Sohn, alles ist vergessen, alle Schlacken deiner Seele sind von MEINER LIEBE verzehrt!“
Aber weil ICH dich liebe, kann ICH dir nicht verbergen, welch furchtbare Verantwortung die Seele trägt, die GOTT widersteht, DER sie erwartet und so sehr liebt, dass ER ständig SEIN Kostbares Blut für sie vergießt.
Der Kranke, der den Arzt und die Arznei zurückweist, geht dem Tod entgegen. Darum wollte ICH mit allen Mitteln zu dir kommen, nicht zuletzt mit diesem Aufruf zur Bekehrung, bevor es zu spät ist.
Das Werkzeug, dessen ICH MICH bediene, soll allen mit lauter Stimme zurufen: „Bekehrt euch zum HERRN, Euerm GOTT, bekehrt euch, bevor es zu spät ist!“ Ich wiederholoe: Die Stunde der Barnherzigkeit weicht der Stunde der Gerechtigkeit! Ereifert euch nicht gegen MEIN Drängen; sagt nicht, das sei eine langweilige Wiederholung.
ICH bin Euer GOTT, euer VATER, euer BRUDER, euer ERLÖSER. Nur die Liebe drängt MICH, euch zu bitten, euch anzuflehen: Bekehrt euch, bevor es zu spät ist, sonst geht ihr zugrunde.
„DEUS non irridetur!“ (= „GOTT läßt SEINER nicht spotten“). Es ist eine List eures Feindes. Satan will euch glauben machen. es gäbe keine Göttliche Gerechtigkeit. Doch in MIR sind Barmherzigkeit und Gerechtigkeit in gleichem Maß …

Das Gift Satans

– – -> Die dritte Art bilden jene Priester, die sich selbst für gut erklären. Sie leben als wären sie gut, aber über ihnen liegt ein Schleier der Überheblichkeit, der sie unfähig macht, ihre wahre innere Wirklichkeit zu erkennen, die oft den Menschen, nicht aber MIR entgehen kann.
Es fehlt ihnen an wahrer, aufrichtiger Demut, an kindlicher, einfacher Demut. Ihnen offenbart MEIN VATER nichts.
Ihre Bekehrung ist schwierig; ihr Hochmut ist raffiniert, überdeckt von Demut. Aber unter dieser scheinbaren Demut liegt das Gift Satans, so wie sich bei gewissen kostbar scheinenden Schmuckstücken unter ihrem Goldanstrich gewöhnliches Metall verbirgt.
Sie glauben nur an sich selbst, begehren auf und ertragen es schlecht, wenn jemand etwas weiter sieht als sie.
Satan stellt MEINEN Priestern seine Fallen auf verschiedene Weise. Man muß auch für diese Priester beten und leiden, ja ihre Bekehrung ist schwierig.
Genug jetzt, MEIN Sohn!egne dich, und zusammen mit MIR segnen dich MEINE Mutter und der Heilige Josef.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“
mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978

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Krise des Glaubens


15. Oktober 1975

Das Übel, an dem die Kirche und die Welt leiden, ist allein die Krise des Glaubens.
Was bedeutet diese Krise? Es ist die Krise der Hoffnung, der Liebe, der Weisheit und der Klugheit, der Stärke, der Gerechtigkeit und der Mäßigkeit, die Krise des Gehorsams, der Reinheit, der Geduld, der Frömmigkeit und Sanftmut. Es ist die Krise im Hunger und Durst nach Gott, die Krise der Reue, der Demut und Abtötung.
Das sind die Übel, an denen die Kirche in dieser ihrer Passionswoche leidet. Die Passionswoche geht der Heiligen Woche voraus.
Alle diese Übel könnt ihr zusammenfassen in der Krise des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Ja, man kann noch weiter vereinfachen: Es ist die Krise des innerlichen Lebens, der Gnade.

Krise der Gnade

Die Gnade ist Teilnahme der Seele an meinem göttlichen Leben. Die Gnade ist die Seele der Seele. Ich, Jesus, bin eins mit dem Vater und dem Heiligen Geist; wir sind eins in drei Personen.
Nun aber, meine Kinder, seid ihr erschaffen nach meinem Bild und Gleichnis. Ihr habt eine Seele, die drei Fähigkeiten besitzt: Verstand, Gedächtnis und Willen.
Ihr gleicht mir nicht so sehr darin, sondern vor allem durch das übernatürliche Leben, die Gnade.
Der Mensch wurde in der Gnade erschaffen. Ich, das Wort Gottes, bin in die Welt gekommen, um euch durch mein Leiden, meinen Tod und meine Auferstehung das verlorene Leben wiederzugeben.
Wie ich das unendlich einfache Sein bin, so seid ihr in eurer Seele einfach.
Eure Seele hat nicht mehrere Abteilungen, sondern nur eine einzige: In ihr leben Glaube, Hoffnung, Liebe, wie auch in mir Liebe, Barmherzigkeit, Wahrheit, Gerechtigkeit, Weisheit und alle anderen Eigenschaften mein göttliches Sein bilden.
Wenn sich der Mensch in einer Krise des Glaubens befindet, dann hat er auch eine Krise der Hoffnung, der Klugheit, der Gerechtigkeit, der Stärke, der Frömmigkeit, der Mäßigkeit, der Liebe zu Gott, der Gottesfurcht. Das Fehlen all dessen in der menschlichen Seele hat die schreckenerregende Krise hervorgerufen, an der die ganze Menschheit leidet.
Der Materialismus zeigt die Abwesenheit Gottes im menschlichen Geist. Denn Gott ist Liebe, Licht und Gerechtigkeit, Hoffnung und Weisheit, Stärke und Frömmigkeit, Mäßigkeit und jede andere Tugend und Vollkommenheit.

Der Affe Gottes

Noch nie, meine Söhne, hat eine derart allgemeine Krise die Menschheit befallen. Satan, der Affe Gottes, hat mit eurer Mitschuld diese furchterregende Dunkelheit in den Seelen hervorgerufen.
Ich habe von der Passionswoche gesprochen, damit ihr euren Geist darauf einstellt und euch durch ein Leben in Reue vorbereitet. Ihr habt alle Grund zur Reue. Ihr müsst euch geistig vorbereiten, damit ich euch zur Zeit der harten Prüfung mit brennender Lampe finde.
Wehe jenen, deren Lampe nicht brennt, die nicht bereuen! Sie gehen zugrunde! Ich bin die unendliche, unveränderliche Liebe, darum sage ich euch, dass die Zeit der Barmherzigkeit jener der Gerechtigkeit weichen wird.
Mein großer Triumph ist am Kreuz. Mit dem Kreuz habe ich die Welt besiegt, und mit dem Kreuz werden die auserwählten Seelen und die Kirche triumphieren.
Ich werde das Kreuz enthüllen, und meine Mutter wird erneut der Schlange den Kopf zertreten.
Ich werde als Erlöser wieder das Licht sein, das jetzt in vielen Seelen erloschen ist, selbst bei vielen meiner Priester. Ich werde von neuem das Licht der Welt sein!
Fragt mich, meine Söhne, warum es an Berufungen fehlt. Habt ihr nicht darum gebetet? Wegen der Krise des Glaubens! Wo die Kirche mit mir am Kreuz hängt, mangelt es nicht an Berufungen.  Denkt darüber nach, meine Söhne! Dort fehlen die Beweggründe nicht, und vergesst schließlich nicht, dass ich meinen Erdenweg mit einem Akt unendlicher Demut begonnen habe. Ohne Demut ist keine Bekehrung möglich.
Ich segne dich.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“  mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978
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Satan, die Bosheit


7. Oktober 1975
Mons. Ottavio MICHELINI
„Mein Sohn, wenn ich in eine Seele komme, wird der Glaube lebendig, entbrennt die Liebe und erstarkt die Hoffnung.
Wenn in einer Seele das göttliche Leben pulsiert, gibt es einen, der von Neid, Eifersucht und Hass gequält wird und mit böser List einen Weg sucht, Wasser in den Liebesherd zu schütten. Man kann die Liebe mit einem brennenden Feuer vergleichen. Du kennst die Wirkung des Wassers, wenn es ins Feuer geschüttet wird. Es löscht den Brand, es vernichtet die Wärme, dichte Dampfwolken steigen auf, und was übrig bleibt, ist verkohltes Holz.
Solches geschieht in der von Liebe brennenden Seele, wenn sie unter dem Einfluss Satans steht, falls sie sich nicht vor dessen Einwirkung schützt. Da bleibt nichts mehr übrig von der Liebe, vom brennenden Feuer im Herzen, von der Wärme und vom Licht. Eine Rauchwolke umnebelt die Seele. Schwarze Kohlen bleiben zurück, denn die Seele wird unter der Einwirkung der Sünde schwarz.
Heute, mein Sohn, kennen nur wenige Seelen die listig und schlau vorbereiteten Gefahren des Bösen, weil fast niemand mehr glaubt und sich zu verteidigen bemüht. Deswegen ist es dem Bösen möglich, zahllose Opfer selbst unter meinen Priestern zu betören.
Die Unwissenheit des Ungläubigen, die Mängel im Glauben, die fehlende Übung im Kampf, die Unkenntnis und der gänzliche Verzicht auf die Verteidigungsmittel ermöglichen dem Feind zahllose Siege.
Arme, unerfahrene Seelen, unter ihnen nicht nur einfache Gläubige, sondern viele meiner Diener! Diese sollten auf Grund ihrer Salbung, ihrer Macht, mit der sie ausgestattet sind, und der Autorität, die ihnen zusteht, die streitenden Truppen zu herrlichen, auffallenden Siegen gegen Satan und seine finsteren, diabolischen Legionen führen.
Was muss man zur eigenen Verteidigung tun?
— An die Existenz des Feindes glauben! Wenn viele Kämpfer, und mit ihnen viele Priester, nicht an ihn glauben, sind sie nicht imstande, ihn zu bekämpfen.
— Sich der Macht und der Möglichkeiten des Feindes bewusst sein! Die eigenen Kräfte und Mittel kennen!
— Die Kampfmethoden des Feindes, seine Listen und Verführungskünste kennen, und gleichzeitig die eigenen Angriffsmittel prüfen und gebrauchen!
Es ist klar: Wenn einer die Fallen nicht kennt, die der .Feind stellt, hütet er sich nicht und schützt sich nicht davor. Wenn aber einer davon weiß, wird er seine Maßnahmen vorsichtig treffen. Er wird sich nicht nur zur Verteidigung rüsten, sondern auch bereit sein, zuzuschlagen.

Der größte Feind

Heute, mein Sohn, kennt beinahe die ganze Christenheit ihren größten Feind nicht mehr: Satan und seine diabolischen Legionen.
Sie kennen den nicht, der ihr ewiges Verderben will. Sie kennen das ungeheuerliche Böse nicht, das Satan ihnen antut, im Vergleich dazu die schwersten und größten menschlichen Nöte nichts bedeuten.
Sie wissen nicht, dass es um das allein Wichtige im Leben geht, um die Rettung der eigenen Seele.
Dieser tragischen Lage gegenüber sehen wir die Gleichgültigkeit und Ungläubigkeit vieler meiner Priester sowie die Sorglosigkeit vieler anderer Personen, die sich um ihre wichtigste Pflicht nicht kümmern, um die Belehrung der Gläubigen über die Gefahren dieses schrecklichen Kampfes, der von den Erleuchteten der Menschheit gekämpft wird.
Man gibt sich keine Mühe, die Gläubigen zur wirksamen Ausnützung der Verteidigungsmittel, die zahlreich sind und meiner Kirche zur Verfügung stehen, zu erziehen. Man schämt sich, aus Menschenfurcht oder wegen des Vorwurfs, rückständig zu sein, darüber zu sprechen.
Aber du, mein Sohn, weißt, dass im Heer ein von seinem verantwortungsvollen Posten geflohener Offizier als Verräter bezeichnet und von der menschlichen Gerechtigkeit streng verfolgt wird.
Was soll man sagen über das, was in der Kirche geschieht? Ist der Verrat an den Seelen nicht tragischer und schrecklicher, wenn man sie der Macht des Feindes überläßt, der ihr Verderben will?
Mein Stellvertreter auf Erden, Papst Paul VI., sagte, dass in der Kirche Tatsachen und Geschehnisse festgestellt werden, die sich menschlich nicht erklären lassen, die dem Eingreifen des Dämons zuzuschreiben sind…
Wenn der Feind heute mächtiger ist denn je und über einzelne Menschen und Familien, über Völker und Regierungen und überall herrscht, so geschieht dies nicht von ungefähr! Er hat freies Feld und wird kaum behindert.
Gewiss, um Satan zu bekämpfen, muss man heilig werden wollen. Um ihn wirksam zu schlagen, braucht es Buße, Abtötung und Gebet. Aber ist dies nicht meine Weisung für alle Christen, besonders für meine Geweihten?
Warum werden keine privaten Exorzismen vorgenommen? Dazu braucht es keiner besonderen Bewilligung.
Nein, viele meiner Priester kennen ihre eigene Würde nicht. Sie wissen nicht, wer sie sind; sie wissen nicht, mit welch ungeheurer Macht sie ausgestattet sind. Für diese Unkenntnis sind sie verantwortlich und tragen selbst die Schuld.
Sie verhalten sich genau wie Offiziere in einem widerspenstigen, disziplinlosen Heer. Sie verlassen ihren verantwortungsvollen Posten und machen sich des folgenden Chaos schuldig.

Es muss den Priestern gesagt werden

Welch ein Grund zur Scham und zum Erröten bildet der Umstand, dass gute, mit großer Feinfühligkeit des Glaubens und mit brennender Liebe für die Seelen versehene Laien weit über der Feigheit vieler meiner Diener stehen, die für ihre Aufgabe keine Zeit haben.
Sie finden diese zu wenig wichtig, für andere Dinge aber finden sie Zeit.
Sie haben keine Zeit zu ihrer eigenen Verteidigung und der ihnen anvertrauten Seelen, für die sie eines Tages Rechenschaft ablegen müssen vor Gott, dem nichts entgeht, vor Gott, der Entgelt fordert für jedes unnütze Wort. Die verratenen Seelen werden strenge Anklage erheben wegen des verfehlten Guten, der erlittenen Niederlagen, des vollbrachten Bösen; denn jene, die sie auf dem Wege des Heiles hätten führen sollen, haben sie der Macht des Feindes überlassen.
Ich wiederhole mit aller Eindringlichkeit, dass böse Geister in der Kirche, in religiösen Gemeinschaften, in Klöstern und Pfarrhäusern, in der Gesellschaft, in Regierungen und Parteien, in den Völkern aktiv gegenwärtig sind.
Wo der Glaube bedrängt, die Reinheit zerstört wird, wo ein Verbrechen, eine Ungerechtigkeit geschieht, wo Streit entfacht, Entzweiung hervorgerufen, Gewalt angewendet, zu Bürgerkrieg und Revolutionen aufgerufen wird, da ist Satan dabei!
Das Tätigkeitsfeld Satans und seines Anhangs umspannt die ganze Erde.
Ein gutgeführter Widerstand wäre erfolgreich. Er ist aber sehr gering und steht in keinem Verhältnis zur Macht des Feindes.
Man soll die Verantwortung für diese tragische Lage nicht Gott zuschieben; ihr allein seid verantwortlich dafür.
Diese erschreckenden Wirklichkeiten umfassen beide Reiche, das Reich der dunkelsten Finsternis und das Reich des Lichtes.

Die Seele retten

Das Reich der Lüge scheint das Reich der Wahrheit und der Gerechtigkeit zu überwältigen, aber das dauert nur noch kurze Zeit. Die göttliche Gerechtigkeit wird dafür sorgen, dass die Erde und die vom Bösen angesteckte und verseuchte Menschheit gereinigt werden.
Meine allerheiligste Mutter bereitet sich vor, dem Bösen wiederum den Kopf zu zertreten. Glaubt aber nicht, dass Satan mit seinen Legionen, mit den vielen Verbündeten in der Welt ohne Widerstand und ohne schreckliches Aufbäumen auf sein Reich verzichten wird.
Über all das habe ich gesprochen, damit ihr euch bekehrt, euch vorbereitet durch Gebet und Buße.
Das Irdische vergeht, meine Worte aber nicht. Eines nur ist wichtig: die Rettung der Seele!
Ich segne dich, mein Sohn, und mit dir die Personen, für die du betest.

Auszug aus dem Buch „Nicht ICH, MEINE Söhne, habe diese Stunde gewollt“
mit Botschaften des HERRN an Monsignore Ottavio MICHELINI, 1906 – 1978
Internet: http://blog.micheliniottavio.de/

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